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Telefon 04228/2400 Telefax 2685 Email heroldskunst@aon.at |
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Die Pariser Haute Couture
geht auf die Fahnenherolde des Mittelalters zurück, die ersten
Designer, deren Heredium unsere Museen füllt. Der Prunk ihrer Rüstungen,
Schilde, Wappenröcke und Ehrenzeichen symbolisierte die Glorie
Gottes und die Ehre des Ritters.Charles Austen bemüht sich mit
modernen Mitteln um diese Tradition. Die von BELCOUR angebotenen Herrenkleider
sind als Wappenröcke vorbereitet. Für den Kenner gibt es Augenknopfloch,
offene Ärmelraupen zum Befestigen des Cyclamor, Hemdmanschetten
für Bullamanica, Wappen- und Monogrammstickerei und die Etikettierung
mit Tugend und Talent. Omnia offeriert darüber hinaus sämtliche
Heraldika und als Herzstück das authentische Wappen Insigne Generis
der Confrèrerie Terre Sainte. Historische Wappen sind Sterbebilder
unserer Vorfahren und die Hoffahrt mit ihrer Patina heraldisch zu belächeln.
Das Wappen besitzt Transzendenz, es ist nicht Erbe sondern Verdienst,
nicht Faksimile sondern Unikat. Der ritterliche Novicius zog mit leerem
Schilde aus, bewies Mut, Tugend und Talente vor dem Ameublement und
verteidigte die erworbenen Zeichen, also seine Ehre fortan im Turnier.
Omnia erzeugt in dieser initiativen Tradition ein spirituelles Siegel,
das Wappen als subjektiven Gegenstand: Abbild des Unsichtbaren, Sinnbild
für Talente, Tugenden, Kraft, Autonomie, Intentionen einer Persönlichkeit
und ihrer Nähe zur Glorie. Es symbolisiert die Ehre und Würde,
den sogenannten "guten Namen" seines Trägers und tritt
neben seinen bürgerlichen Namen als Attribut der Noblesse. Der
kleine Fetisch repräsentiert den wichtigsten Teil dieses Namens,
seinen moralischen und geistigen Wert und lädt seinen Träger
ein, sich und seinen Grundsätzen treu zu bleiben. |
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Üben europäische Manager das Bushido der Samurai und schwingen das Kendo-Schwert oder besinnt man sich auf eigene Arsenale? "Search the hero inside yourself, learn the secrets you hide", so die Devise eines Pop-Schlagers. Die Heraldik läßt grüßen. Archetyp des abendländischen Managers in der Mythologie des "Sich-Beweisens" ist der edle Ritter. Fairneß, Hingabe und Wagnis in der Wirtschaft sind dem Turniergeist vergleichbar, wie auch der Lohn in Ehre und Pfründen besteht. So haben die Produkte der neuen Heraldik auch mit dem Management zu tun. Sie heißen Firmenlogo, Warenzeichen, Corporate Design. Der Herold verwaltet die Sprache der Symbole, eine einfallsreiche Spache mit eigener Syntax, Grammatik und Orthographie. Sinnbilder haben mehr Ausdruck als Wort und Schrift. Hier entspringen bildhafte, emotional erlebbare Markenzeichen. Auch Corporate Identity ist ein Kraftfeld der Heraldik, ihre Leitbilder wirken oft wie kopiert aus dem Kodex des ritterlichen Helden, nur fehlt die ganzheitliche Logik. Kein Personal Guiding ohne erarische Regeln, der Herold befaßt sich mit Ehre und Ehrlichkeit der Wirtschaftsführer und ihrem Heldenweg. Selbst Magic Wellness und Bio Workout findet sich im ritterlichen Biotonus: Terre Sainte ist der Ruheplatz des Helden, aus Grünkraft kommt seine Rekreation. Ganz schön Power auf Reengineering, TQM, Zertifizierungen, Lean Management, Objectives, Incentives, und wo bleibt die andere Hälfte, wer kümmert sich um die ästhetischen und ethischen Strukturen des Unternehmens? Wer bewertet die heraldischen Kraftfelder Emotion, Intuition, Vision, Kontemplation, Virilitas, Nobilitas, sucht nach Charisma und kultiviert Aura? Menschen in exponierter Stellung müssen die Schicksalhaftigkeit ihrer Berufung begreifen und auf dem Weg der Selbsterfahrung nach dem Schimmer von Glorie forschen, der sie leiten kann. Wille, Mut, Talent und Kraft kommen von innen und werden nicht auf Lehrgängen gewonnen, sondern durch Bewußtseinserweiterung in stillen heraldischen Exerzitien und durch die Erfahrung der reifen Tat. |